Über mich…

huch was schreib ich da….? Löbliches Anderer….? Schönes….wie: “Tanja Hansers Zeichnungen machen Mut und laden mit freundlicher Energie auf” –  “Eine Portion liebevolle Selbstfürsorge” – “Süße Alltagsmomente und Wohltuendes in kleine Zeichnungen gepackt” – “Ein Stück Liebe – Tag für Tag”

Also Nachtkästchenzierde – immer leicht und flockig?   

Ich finde, meine Zeichnungen sind leicht mit Tiefgang:  Wurzeln und Flügel also – geht irgendwie. 

Woher habe ich die Ideen für meine Zeichnungen? 

Mir scheint, die Bilder und ihre Akteure sitzen alle schon in mir, freudig bereit, sich zu zeigen. Nur erzwingen lassen sich meine Zeichnungen nicht; sie benötigen Ruhe und mein liebevolles Auge,  scheinen geradewegs meinem Bauchhirn zu entspringen.Meine Bildheldinnen entwickeln gerne ihr Eigenleben und bringen dann auch mich zum Staunen.  

Wusste ich schon immer, dass ich als Zeichnerin leben möchte?

Das Zeichnen war für mich immer schon ein Geschenk: kreativ sein und fühlen – mein Lebensmotor. Wenn mir die Worte fehlen, hilft mir meine innere Bilderwelt, meine Phantasie. 

Zuerst kam die Kunsttherapie… Da mich nach dem Abi Psychologie und Kunst gleichermaßen interessierten, entschied ich mich für ein Kunsttherapiestudium. Ich arbeitete15 Jahre als Kunsttherapeutin mit geistig und psychisch beeinträchtigten Menschen. Es waren lehrreiche Jahre mit viel Herzenswärme. 

Für meine eigene Kreativität, mein freies Zeichnen, blieb dabei zu wenig Raum.  

Mit der Geburt meines Sohnes war es Zeit für eine Veränderung in meinem Leben und ich entschied mich, meine ganze Aufmerksamkeit meinen Zeichnungen (und ihrer Vermarktung) zuzuwenden – neben dem ganz neuen Projekt “Mamasein”.

Wie sieht so ein Arbeitstag heute aus? 

Am liebsten zeichne ich Morgens – da ist der Tag noch jung und frisch. Helles und Freundliches umschwirrt mich.  Im Moment zeichne ich Blumen, Gräser … Elfen huschen sanft herbei.

Später am Tag werden neue Ideen ausgearbeitet und Skizzen farbig eingefangen. 

Oder ich sitzte als meine fleißige Sekräterin vor dem Computer: Bildbearbeitung, Rechnungen schreiben, Telefonate führen … 

Oder vielleicht doch lieber mit meinem kleinen Sohn Kuchen backen, Welt erkunden, Abenteuer erleben . Jeder Tag ist anders …..

Für Alle, die es ganz genau wissen wollen: 

Wie entsteht so eine Zeichnung?  

Ungestörtheit und Ruhe vorausgesetzt, taste ich mich mit zarten Bewegungslinien, die ich mit Holzstiften oder Tusche setze, ans Bildmotiv heran. Bei der fertigen Zeichnung sind diese `Bewegungsspuren´ oft noch sichtbar.  

Darauffolgend kommt Farbe ins Spiel: Aquarellschichten werden gesetzt, die zwischendurch immer wieder durchtrocknen müssen. Gerne arbeite ich an mehreren Zeichnungen eines Themas  parallel, bei denen ich dann mit Aquarellstiften Wichtiges hervorhebe und ausarbeite. 

Jedes Bild lebt mit mir und durch mich – ist ein Einzelstück mit Eigenleben.

Tief durchatmen kann ich eigentlich erst wieder nach vollbrachter `Geburt meiner Zeichnungen´. 

Anders, als von vielen erwartet, kommt die Außenkontur ganz zuletzt. Dicke dunkle Linien sind in meinen neueren Zeichnungen nicht mehr zu finden: die Grenzlinien sind durchbrochen, zart, oft nur durch Schatten angedeutet… 

Ein kleiner Halt mitten im Fließen …im Werden.  

Ich finde, das Unpräzise lässt uns Raum zur Entfaltung und für unsere Phantasien, lässt uns atmen….

`von guten Kräften stets umgeben….

Also doch alles locker leicht ?

Viel Rotwein – immer spät zu Bett – nur Schöngeistiges – wenig  Stress – wenig Konventionen – wild und hemmungslos?

Hmmm – wenn die Kunst auch Brotjob ist, dann rücken die weniger schöngeistigen Dinge lästig nahe.  Und so verbringe ich gefühlt viel zu viel Zeit vor bürokratischen Herausforderungen. 

Ich gehe also brav früh zu Bett und nutze die friedlichen Amselzwitscherstunden am Morgen für kreativen Müsiggang.  

In den letzten Jahren bin ich ganz gut in die Rolle der eigenen Sekretärin, Grafikerin und Werbefrau hineingewachsen. Langweilig ist es nie. Die kühle Geschäftsfrau liegt mir nicht – wird  aber auch selten verlangt. Feingeistig und verträumt klappt prima.

Eigenverlag oder was? 

Alle Druckprodukte, die es von mir gibt, habe ich in Eigenregie    produzieren lassen. Bei der Zusammenarbeit bevorzuge ich   kleine, regionale Unternehmen. Es gab schon gemeinsame Projekte mit verschiedenen Frauenhilfseinrichtungen (Notruftelefone und Frauenhäuser) – hier fühle ich besonders meine starken Heldinnen gut platziert.  

Werbestrategien?

Meine Zeichenthemen sind die vieler Frauen – ein schönes Gefühl.  Der Tatsache, dass Frauen so gerne schenken und es lieben, Freude weiterzuverteilen, verdanke ich es, dass meine Zeichnungen mittlerweile auf vielen Nachtkästchen im deutschsprachigen Raum zu finden sind.   

Dafür an dieser Stelle herzlichen Dank!  

Ich bin für kleine, besondere Geschäfte und Cafés offen, die meine Bücher und Karten ins Sortiment aufnehmen möchten –  freue mich über Tipps, Anregungen, Ideen und Vorschläge. Und vor allem freue ich mich über Ihr Interesse an meiner Bilderwelt, der starken Königinnen, Elfen, Drachen und anderen besonderen Wesen.